Das Prinzip Cloud-Speicher

Cloud Computing ist eine prima Sache – durch diese Technologie sind plötzlich ungeahnte Möglichkeiten Wirklichkeit geworden. Früher war es Gang und Gebe Dokumente, Musik und Filme auf dem Endgerät zu speichern. Das ist nicht nur riskant, falls die Daten bei Diebstahl oder Defekten verloren gehen, sondern dazu noch unpraktisch, da der Speicher nun mal irgendwann voll ist. Das Prinzip von Cloud Computing ist ein ganz anders. Wie das funktioniert und was da genau passiert, das möchte ich euch heute erklären.

Ein wichtiges Merkmal von Cloud-Speicher-Diensten ist die Speicherung von Daten auf dem Server des Anbieters. Das heißt euer Endgerät kommuniziert mit den Servern des Providers und überträgt eure ausgewählten Daten dorthin. Dort werden sie dann hinterlegt und können bei Bedarf wieder abgerufen werden. Das Beste daran: bei den meisten Cloud-Speicher-Diensten könnt ihr von jedem beliebigen Endgerät auf eure Daten zugreifen, da diese über euren Webbrowser funktionieren. Eine prima Sache, wenn man mal gerade unterwegs ist und seinen Laptop nicht bei sich hat.

Doch ein großes Manko haben Cloud-Speicher trotzdem: wer unwissend ist, der riskiert seine persönlichen Daten. Die Cloud-Speicher-Dienste aller Anbieter funktionieren zwar grundsätzlich gleich, doch gibt es trotzdem aufmerksam zu beachtende Unterschiede.

Viele der smarten Dienste kommen nämlich aus den USA und das bedeutet für den deutschen Kunden fürs Erste nichts Gutes. In den Staaten herrscht nämlich ein vergleichsweise niedriger Datenschutz und der gilt nun mal auch für deutsche Kunden, wenn sie ihre Daten dort speichern. Im Klartext bedeutet das, dass US-Geheimdienste z.B. ohne Genehmigung eure Daten auswerten dürfen. Auch der Anbieter hat Zugriff auf eure hinterlegten Daten, da diese meist auch nicht voll verschlüsselt gespeichert werden.

Doch zum Glück geht es auch anders. Mittlerweile etablieren sich vermehrt deutsche Cloud-Speicher Dienste am Markt und die machen einiges besser als ihre amerikanischen Konkurrenten. Zum einen bieten einige eine Voll-Verschlüsselung an, das heißt niemand kommt so leicht an eure Daten und zum anderen stehen die Server in Deutschland, wo wiederum das deutsche Datenschutzgesetz Anklang findet.…

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Damit das Passwort nicht zum Risikofaktor wird

Wir wissen ganz genau wie gläsern und unsicher wir im Internet unterwegs sind. Die Passwörter alle paar Monate auszuwechseln erscheint daher mittlerweile als Pflicht. Doch bringt es das tatsächlich? Sind wir nach der Änderung automatisch sicherer im Netz unterwegs? Diesem Thema will ich meinen heutigen Blogbeitrag widmen.

Lange und komplexe Passwörter erhöhen die Sicherheit – das wissen wir alle. Jeder kennt allerdings auch Negativbeispiele, die trotz allen Risiken und Warnungen immer wieder auftreten. Die Evergreens unter den unsicheren Passwörtern sind sicherlich „hallo“, „passwort“, „1234“ oder die eigene Telefonnummer. In solchen Fällen ist es höchste Zeit für einen Wechsel und das am besten so oft wie möglich – so einfach ist es allerdings nicht, haben jetzt neuste Erkenntnisse bestätigt.

Wenn Hacker Log-in-Daten erbeuten, dann sind das nicht wenige. Meist handelt es sich um Millionen von Nutzerdaten für große Online-Plattformen oder E-Mail-Dienste. Bis solch ein Datendiebstahl auffällt, dauert es allerdings oft Monate oder sogar Jahre. Bis dahin veräußern die Hacker die Daten meist zu äußerst günstigen Preisen im Darknet.

Unabhängig davon haben Wissenschaftler herausgefunden, dass regelmäßige Passwortwechsel nur dann Sinn machen, wenn das Passwort sich von seinem Vorgänger komplett unterscheidet. Der Nutzen sei insgesamt als „relativ gering“ zu werten.

Nachdem diese Stimmen laut wurden, empfohl auch die US-Handelskommission FTC Passwörter nur in einer konkreten Bedrohungslage zu ändern. Forscher sind allerdings schon seit längerer Zeit der Meinung, dass Passwörter Benutzerkonten nur unzureichend schützen. Zwar sind die bei Verwendung von ausgeklügelten und langen Kombinationen durchaus sicher, allerdings benutzen diese nur die aller wenigsten Internetnutzer. Mittlerweile existieren viel effizientere Methoden wie Fingerabdrucksensoren oder Irisscanner. Bis diese Technik reif für den Einsatz ist, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. So werden wir uns wohl noch auch noch über längere Zeit mit Zahlen- und Buchstabenreihen auseinandersetzen müssen.…

Das Land des langsamen Internets

Das Land des langsamen Internets

Die Deutschen surfen langsam, sehr langsam. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man sich eine Statistik zur durchschnittlichen Schnelligkeit des Internets weltweit ansieht.

Man möchte meinen, Deutschland sollte als eines der höchst entwickelten Industrienationen über rasend schnelles Internet verfolgen, dem ist allerdings nicht so. Unter den Top 10 der Länder mit schnellem Internet ist die Bundesrepublik noch nicht einmal vertreten. Doch woran liegt das? Haben wir schnelles Internet einfach nicht nötig?

Ganz im Gegenteil sagen Experten. Um auch langfristig gesehen wirtschaftlich mithalten zu können, muss Deutschland über leistungsfähige Internetleitungen verfügen – und zwar nicht nur partiell. Der schnelle Internetanschluss ist heutzutage für Firmen sogar von ähnlicher Bedeutung wie eine zuverlässige Anbindung ans Strom- oder Wassernetz.

Folgend möchte ich euch mal die Länder mit dem schnellsten Internet vorstellen:

 

Platz 10: Finnland

Die finnischen Internetnutzer freuen sich über durchschnittlich 7,1 Megabits pro Sekunde und freuen sich somit über Platz 10.

 

Platz 9: Schweden

Ein bisschen flotter unterwegs sind die schwedischen Nachbarn. Sie surfen mit durchschnittlich 7,3 Megabits pro Sekunde.

 

Platz 8: Vereinigte Staaten

Die Heimat von Internetpionieren wie Google, Amazon und Co. bringt es auf durchschnittlich 7,4 Megabits.

 

Platz 7: Tschechien

Die osteuropäischen Länder werden leider viel zu oft unterschätzt. Beim Internet können die Tschechen allerdings locker mithalten und überholen sogar die USA mit einem Wert von 8,1 Megabits pro Sekunde.

 

Platz 6: Niederlande

Mal wieder fortschrittlich: Die Niederlande. 8,6 Megabits pro Sekunde wurden hier durchschnittlich gemessen.

 

Platz 5: Schweiz

Nichts mit langsamer Alm-Leitung. Die Schweizer haben mit 8,7 Megabits pro Sekunde flottes Internet.

 

Platz 4: Lettland

Wieder ein osteuropäisches Land auf Platz 4. Lettland legt solide 8,9 Megabits vor.

 

Platz 3: Hongkong

Der dritte Platz geht an die Sonderverwaltungszone Chinas. Die Einwohner freuen sich über komfortable 9,3 Megabits pro Sekunde.

Platz 2: Japan

Japan gewinnt – zumindest bei der Internetgeschwindigkeit – Silber und legt nochmal einen drauf: 10,8 Megabits wurden hier gemessen.

 

Platz 1: Südkorea

And the winner is … ? Südkorea kann alle anderen Länder nochmal locker überbieten und kommt auf atemberaubende 14 Megbits pro Sekunde – Wahnsinn!

Aber das ist noch gar nichts in anbetracht der Tatsache, dass es sich hierbei nicht um das Land mit dem schnellsten Volumen handelt, sondern um das mit dem zweitmeisten

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